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Mr green
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Verantwortungsvolles Spielen

Verantwortungsvolles Spielen bei Mr green

Solange Sie ein Spielkonto bei Mr green nutzen, bleibt das Verhältnis zwischen Ihnen und dem Anbieter von Ihrem eigenen Umgang mit dem Angebot geprägt. Glücksspiel ist ein freiwilliger Zeitvertreib, kein Weg zu sicherem Einkommen. Gewinne lassen sich nicht vorhersagen, weshalb Zeitaufwand, Einsätze und Erwartungen von Anfang an in einem realistischen Rahmen bleiben sollten.

Die nachfolgenden Abschnitte beschreiben, welche Schutzmechanismen zur Verfügung stehen, woran sich problematisches Spielverhalten erkennen lässt und an welche Stellen Sie sich in der Schweiz wenden können.

Grenzen setzen und einhalten

Der wirksamste Schutz beginnt vor der ersten Runde. Legen Sie fest, welchen Betrag Sie pro Sitzung maximal einsetzen wollen, und halten Sie sich daran, unabhängig vom Verlauf. Verwenden Sie ausschliesslich Geld, das nicht für Miete, Rechnungen, Lebensmittel oder Rückzahlungen vorgesehen ist. Frei verfügbares Geld bedeutet: Der Verlust dieses Betrags verändert Ihre Lebensumstände nicht.

Bestimmen Sie zudem eine klare Spieldauer, bevor Sie beginnen. Eine Stoppuhr oder ein Wecker hilft, die geplante Zeit nicht zu überschreiten. Regelmässige Pausen innerhalb der Sitzung schaffen Abstand und erleichtern die Entscheidung, ob Sie tatsächlich weiterspielen möchten oder ob der Moment zum Aufhören gekommen ist.

Ein zentraler Grundsatz lautet: Verlorenes Geld ist nicht sofort zurückzugewinnen. Der Versuch, Verluste durch höhere Einsätze oder längeres Spielen auszugleichen, führt in den meisten Fällen zu noch grösseren Verlusten. Akzeptieren Sie Verluste als Teil des Spiels und beenden Sie die Sitzung, sobald Ihr Budget oder Ihre Zeit aufgebraucht ist.

Schutzmassnahmen des Anbieters

Wer merkt, dass die eigenen Grenzen schwer einzuhalten sind, kann auf zusätzliche Schutzmassnahmen zurückgreifen. Mr green stellt verschiedene Instrumente bereit, die Sie direkt in Ihrem Konto aktivieren können.

  • Spielpausen: Eine bewusste Unterbrechung für eine bestimmte Zeit hilft, Spielmuster mit mehr Abstand zu beurteilen. Während der Pause ist der Zugang zum Konto gesperrt.
  • Einzahlungslimits: Sie legen fest, welcher Betrag pro Tag, Woche oder Monat auf Ihr Konto eingezahlt werden darf. Einmal gesetzt, lässt sich das Limit nicht sofort erhöhen.
  • Zeitlimits: Begrenzen Sie die Dauer Ihrer Spielsitzungen. Nach Ablauf der festgelegten Zeit wird die Sitzung beendet.
  • Formelle Sperren: Wenn die Kontrolle über das eigene Spielverhalten nicht mehr zuverlässig gelingt, bietet eine Sperre des Kontos den umfassendsten Schutz. Eine solche Sperre kann für eine begrenzte Dauer oder unbefristet eingerichtet werden.

Eine zeitweise Unterbrechung ist auch dann sinnvoll, wenn Sie keine akuten Probleme feststellen. Der Abstand zu Ihrem eigenen Spielverhalten erlaubt eine nüchternere Einschätzung, ob Zeit und Geld im gewünschten Rahmen bleiben.

Warnzeichen erkennen

Problematisches Spielverhalten entwickelt sich schleichend. Die folgenden Muster können auf eine beginnende Schwierigkeit hindeuten:

  • Frustration nach Verlusten mit dem Drang, sofort weiterzuspielen
  • heimliches Spielen oder das Verbergen von Spielaktivitäten vor dem Umfeld
  • deutlich mehr Zeit auf Glücksspielseiten oder in Spielangeboten als ursprünglich geplant
  • wiederholte Überschreitung selbst gesetzter Limits
  • Belastung von Arbeit, Studium oder Familienleben durch das Spielverhalten
  • Geldleihe oder Verschiebung von Rechnungen wegen Spielausgaben

Treten diese Muster wiederholt auf, ist eine Beratung oder eine Sperre eine sinnvolle nächste Massnahme. Je früher Sie reagieren, desto einfacher ist es, die Kontrolle zurückzugewinnen. Warten Sie nicht, bis die finanziellen oder persönlichen Folgen schwerwiegend werden.

Glücksspiel ist keine Einnahmequelle

Glücksspiel funktioniert nicht wie eine Anlage oder eine Beschäftigungsmöglichkeit. Die Spiele sind so ausgelegt, dass der Anbieter langfristig einen Vorteil hat; Gewinne sind möglich, aber nicht planbar. Wer Geld für eine konkrete Ausgabe benötigt, sollte nicht auf einen Spielgewinn hoffen, sondern auf andere Wege zurückgreifen.

Wenn finanzielle Probleme bestehen, verschärft Glücksspiel die Lage in der Regel weiter. Der Versuch, Schulden durch Spielgewinne zu tilgen, erhöht das Risiko zusätzlicher Verluste. Betrachten Sie Glücksspiel ausschliesslich als Unterhaltung mit einem festen, freiwilligen Einsatz, dessen Verlust Sie problemlos verkraften können.

Schutz für Minderjährige

Jugendschutz umfasst mehr als die technische Zugangskontrolle. Offene Gespräche über die Risiken des Glücksspiels gehören ebenso dazu wie die konsequente Durchsetzung der Altersgrenzen. Minderjährige sollten weder direkten Zugang zu Spielkonten haben noch über Erwachsene an Glücksspielen teilnehmen können.

Erwachsene in der Familie oder im Bekanntenkreis tragen Verantwortung dafür, dass ihre Konten nicht für Minderjährige zugänglich sind. Dazu gehört, Zugangsdaten sicher aufzubewahren und keine Einzahlungen im Auftrag von Minderjährigen zu tätigen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass eine minderjährige Person spielt, sprechen Sie das Thema offen an und informieren Sie sich über geeignete Unterstützungsangebote.

Erste Schritte bei Schwierigkeiten

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Spielverhalten problematisch wird, ist der erste Schritt eine Pause. Unterbrechen Sie das Spielen für einige Tage, um Abstand zu gewinnen und Ihr Verhalten nüchtern zu beurteilen. In dieser Zeit können Sie einschätzen, ob Sie das Spielen ohne Weiteres unterlassen können oder ob Sie Unterstützung benötigen.

Der erste Kontakt mit einer Beratungsstelle ist unverbindlich und vertraulich. Sie müssen keine Diagnose stellen oder eine bestimmte Situation nachweisen. In einem Erstgespräch geht es darum, Ihre Situation zu schildern und gemeinsam zu klären, welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Viele Menschen zögern, weil sie sich schämen oder glauben, ihr Problem sei nicht schwerwiegend genug. Beides ist kein Grund, auf Unterstützung zu verzichten.

Eine Fachstelle kann Ihnen helfen, Ihr Spielverhalten einzuordnen, konkrete Grenzen zu setzen und gegebenenfalls eine Sperre einzurichten. Auch Angehörige können sich beraten lassen, wenn sie das Spielverhalten einer nahestehenden Person als belastend empfinden.

Hilfe und Information in der Schweiz

In der Schweiz stehen fachliche und offizielle Stellen zur Verfügung, wenn Unterstützung oder weiterführende Informationen benötigt werden. ESBK: Sozialschutz erklärt Schutzmassnahmen im regulierten Schweizer Spielbereich. SOS Spielsucht – Was tun bei Spielsucht? bietet Orientierung für Betroffene und ihr Umfeld. ESBK: Spielsperre informiert über Sperren und deren Bedeutung im Schweizer System.

Diese Hinweise ersetzen keine persönliche Beratung, können aber den ersten Schritt erleichtern. Bei akuten Schwierigkeiten kann es sinnvoll sein, zunächst eine Pause einzulegen und sich anschliessend an eine geeignete Fachstelle oder ein offizielles Informationsangebot in der Schweiz zu wenden. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme erhöht die Chancen, das eigene Verhalten nachhaltig zu verändern.